Schuber_3_4 Kopie

«Kunstsalon Cassirer» übertrifft an Geist, Information, Ernst, Amüsement und Umfang alles Übliche: ein editorisches Meisterwerk. Die Erkenntniskreise sind nicht auszuschöpfen: unentbehrlich für alle Kulturinteressierten.» Annemarie Monteil, Tages-Anzeiger

Hier wurden die französischen Impressionisten erstmals im deutschsprachigen Raum gezeigt; hier wurden Cézanne, van Gogh und Munch entdeckt. Hier hatten die Berliner Secesssionisten um Liebermann ihr Hauptquartier. Auch Schweizer Künstler wie Hodler, Karl Walser und Hermann Haller erzielten hier internationale Erfolge: Der Kunstsalon Cassirer Berlin – von 1898 bis 1933 die erste Adresse im deutschen Kunsthandel – war die wichtigste Geburtsstätte der Moderne.
Das Archiv der Galerie ging nach 1933 jedoch verloren, so dass es langjähriger Forschungen bedurfte, um dies glanzvolle Kapitel in der Geschichte der „Klassischen Moderne“ wieder sichtbar zu machen. Geschehen ist dies in bislang vier grossen, reich illustrierten Bänden, erschienen bei NIMBUS. Kunst und Bücher, Wädenswil. Die Autoren Bernhard Echte und Walter Feilchenfeldt erzählen von ihrer faszinierenden Arbeit.